Nik Kozub spielt nicht nur Bass, sondern ist auch als Songwriter, Toningenieur und Produzent aktiv. Er spielt mit „Shout Out Out Out“, einer Dance-Punk-Band, deren Line-up aus zwei Schlagzeugern und vier Bassisten als durchaus ungewöhnlich bezeichnet werden kann. „Wir spielen hauptsächlich elektronische Musik mit einer starken Ausrichtung auf analoge Synthesizer. Normalerweise mache ich meine Mixe immer komplett im Rechner, aber bei diesem Projekt setze ich einige analoge Effekte ein, um den Mischungen einen besonderen Charakter zu geben“.
Unabhängig von seiner Vorliebe für Li-fi-Sounds bevorzugt Nik sehr saubere Signale, um alle Geräte in seinem Studio mischen zu können. Für den perfekten Sound beim Aufnehmen hat er sich deswegen für einen ISA428 entschieden. „Der klingt einfach klasse. Die Vorverstärker sind sehr sauber, ohne jedoch steril zu wirken. Mit der schaltbaren Impedanz kannst du den Klang wunderbar verändern und ich bin auch ein großer Fan der variablen Hochpass-Filter. Das ist wirklich sehr geschmeidig und musikalisch. Ich kann beim Aufnehmen filtern und mich dabei ganz auf meine Ohren verlassen. Das spart mir später beim Mischen viel Zeit. Ich nehme viele analoge Synths und Drum-Machines durch die ISA-Preamps auf und auch dafür ist das Teil perfekt. Die Synths kling voll und rund und es ist sehr einfach, die Synths in den Mix einzubetten.“
Nik reizt alle Möglichkeiten seines ISA428 aus und hat daran verschiedene Outboard-Effekte über die Insert-Punkte eingeschleift. „Eine der Dinge, die ich sehr am ISA428 schätze ist, dass der der Preamp auch dann noch den Eingang eines am Insert angeschlossenen Geräts beschickt, auch wenn der Insert auf der Vorderseite des ISA deaktiviert wurde. Das ist richtig gut, denn auf diese Weise vervielfältige ich mein Signal und kann z.B. während der Aufnahme mit paralleler Bearbeitung experimentieren. Das geht sogar noch einfacher, wenn man die optionale Digital-Karte verwendet, denn du kannst den Ausgang deines Kompressors (oder was auch immer du am Insert angeschlossen hast) an die Eingänge 5-8 auf der Karte schicken, sodass man mit nur einem Gerät vier unbearbeitete Signale und vier bearbeitete Signale gleichzeitig aufnehmen kann.“
All das mach Nik sehr zufrieden mit seiner Gerätewahl: „Der Focusrite ISA428 ist zu einem unverzichtbaren Teil meines Aufnahme-Setups geworden und ich habe ihn bei jeder Session dabei. Die Vorverstärker klingen großartig und die unvergleichliche Flexibilität hat meine Arbeitsabläufe deutlich verbessert. Davon will ich eindeutig mehr.“